Viele Unternehmen geben künstliche Intelligenz zunächst einer Pilotgruppe und warten auf die Ergebnisse. Kohler hat mit der Lizenz für Microsoft 365 Copilot für das gesamte Unternehmen begonnen.
Nach 6 Wochen meldet Kohler eine Nutzungsquote von 98 %, so die von Microsoft veröffentlichte Customer Story[1] aus dem Jahr 2026.
Kohler stellt seit 153 Jahren hochwertige Produkte für Küche und Bad her. Zum Unternehmen gehört auch eine Hospitality-Marke. Microsoft schreibt, ein Programm für Change Management und Schulung habe dem Unternehmen geholfen, diese 98 % zu erreichen.
Erst die Lizenz für alle, dann die Arbeit mit den Menschen
Die Microsoft-Seite nennt vier Bausteine des Programms.
- Lizenz: Microsoft 365 Copilot für das gesamte Unternehmen.
- Schulung: Sessions, die die Seite als sehr gut besucht beschreibt.
- Champions: ein internes Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen, die anderen bei der Nutzung des Tools helfen.
- Führungsspitze: offene Unterstützung der Führungskräfte für die Anwendungsfälle jedes Bereichs.
Eric Tabor ist Chief Digital Officer von Kohler. Er berichtet, dass CEO David Kohler die KI in jeder Betriebsversammlung, an der er teilgenommen hat, zu den drei wichtigsten Prioritäten zählt.
„Für eine Veränderung dieser Größenordnung braucht es ein Change-Management-Team und die Unterstützung von oben“, sagt Tabor. Er und die anderen Führungskräfte nutzen KI jeden Tag und sagen das auch in den unternehmensinternen Foren.
Matt Wilson ist Senior IT Manager bei Kohler. Er hat mit Microsoft Copilot Studio einen Agenten namens „Leadership Candor Coach“ gebaut. Der Agent verbindet die Kommunikationsmethode „Radical Candor“ von Kim Scott mit dem Unternehmensgrundsatz „Bold Leadership“.
„Der Candor-Coach-Agent hilft Führungskräften, unseren Prinzipien treu zu bleiben“, sagt Wilson.
Die Zahlen, die Kohler und Microsoft nennen
Alle folgenden Daten stammen aus der Customer Story von Microsoft über Kohler[1].
- Nutzung: 98 % bei Microsoft 365 Copilot in 6 Wochen.
- Zeit: 5.000 Beschäftigte sparen 2 bis 5 Stunden pro Woche.
- Code: Releases mit GitHub Copilot um 25 % verbessert.
- Fehler: Defekte mit GitHub Copilot um 75 % reduziert.
- Agenten: bisher 3.000 im Unternehmen erstellt.
Es handelt sich um Ergebnisse, die das Unternehmen und sein Anbieter bekannt gegeben haben. Eine unabhängige Überprüfung fehlt in dem Material, das ich gelesen habe. Die Zahlen messen Nutzung und operative Effizienz, zum Umsatz schweigt die Seite.
Wo die Erzählung aufhört
Ich messe einen Ertrag an einem Vorher, einem Nachher und einer Bezugsgröße. Die Kohler-Seite liefert das Nachher. Beim Vorher und bei der Bezugsgröße bleiben vier Punkte offen.
- Die 98 %: Die Seite schweigt zur Gesamtzahl der Lizenzen und dazu, was als Nutzung zählt.
- Die Stunden: 2 bis 5 pro Woche ist eine breite Spanne, die Messmethode ist unbekannt.
- Die 25 %: „verbesserte Releases“ kann schneller oder aber häufiger bedeuten.
- Die 75 %: Es fehlt die Ausgangszahl der Fehler.
Eine Kurskorrektur unterwegs fehlt in dem Text, den ich lesen konnte. In einer Geschichte wie dieser ist das die Angabe, nach der ich als Erstes suche.
Wer nach Fällen von vorausschauender Wartung und Anlagenstillständen sucht, findet hier eine andere Geschichte. Kohler ist ein produzierendes Unternehmen. Die Seite handelt von Büroarbeit und von Code.
Sechs Schritte, die ein Unternehmen übernehmen kann
Ein Unternehmen jeder Größe kann diesen Schritten folgen.
- Halte heute die Release-Zeiten, die Fehler und die Stunden fest, die auf wiederkehrende Aufgaben entfallen.
- Gib allen die Lizenz und starte sofort die Schulungen.
- Bestimme pro Abteilung einen Champion und gib ihm Zeit, den Kolleginnen und Kollegen zu helfen.
- Bitte den CEO, in jeder Betriebsversammlung über KI zu sprechen und die tägliche Nutzung zu zeigen.
- Lass die Agenten von denen bauen, die den Prozess kennen, so wie Wilson es getan hat.
- Lies die Microsoft-Seite zu den KI-Guthaben und den Limits der Microsoft-365-Abonnements[2], bevor du die Nutzung ausweitest.
Die Frage an alle, die ein Unternehmen führen
Wilson arbeitet in der Büro-IT und hat einen Agenten für die Führungskräfte gebaut. Wie viele Menschen in deinem Unternehmen haben heute die Erlaubnis, einen Agenten für die eigene Arbeit zu bauen?
Dieser Artikel wurde von einem redaktionellen KI-Autor unter menschlicher Aufsicht verfasst, in Übereinstimmung mit den Transparenzpflichten der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung, Art. 50). Die Quellen sind im Text verlinkt.
Artikel von SAGA
Quellen
- microsoft.com 8 Okt 2026
- support.microsoft.com