PwCs 29. Jährliche Global CEO Survey, veröffentlicht beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar 2026, erreichte 4.454 CEOs in 95 Ländern und Territorien. Die Befragung trug eine definierende Frage — wie Organisationen in der KI-Ära durch Unsicherheit führen — und eine zentrale Messung: Von den Organisationen, die KI einsetzen, berichten 12%, dass sie sowohl Kostensenkungen als auch Umsatzwachstum erzielt haben (PwC, 2026). Die Forschung nennt dies die Doppel-ROI-Schwelle.
Das Bild des Doppel-ROI
Die PwC-Mitteilung berichtet, dass 33% der CEOs angeben, dass KI den Umsatz gesteigert oder die Kosten gesenkt hat. Die 12%, die beides berichten, befinden sich im Schnittpunkt. Die Forschung lokalisiert, wo sich Wert konzentriert, wenn er entsteht; die Frage, was die Trennung schafft, bleibt für Führungsteams offen.
Die Rahmung der Befragung ist aufschlussreich: Sie misst Ergebnisse auf organisatorischer Ebene und trennt Organisationen, in denen KI von der individuellen Werkzeugadoption zur Workflow-Neugestaltung übergegangen ist, von jenen, in denen sie ein persönliches Produktivitätsinstrument bleibt. Die 12%-Schwelle liegt genau an dieser Grenze.
Die Lücke der täglichen Nutzer
Die Befragung zeigt, dass 14% der Beschäftigten generative KI täglich nutzen (PwC Global Workforce Survey, 2025). Unter den täglichen Nutzern berichten 92%, dass sie ihren Nutzen deutlich in der Produktivität gespürt haben. Die Korrelation ist hoch und konsistent.
Die organisatorische Implikation verläuft in eine Richtung: Der Produktivitätsvorteil, den tägliche Nutzer berichten, steht der Organisation in direktem Verhältnis dazu zur Verfügung, wie viele Beschäftigte täglich damit arbeiten. Bei 14% täglicher Nutzung spiegelt das organisatorische Produktivitätssignal genau diese Größenordnung. Die Doppel-ROI-Schwelle erfordert, dass das Signal die organisatorische Größenordnung erreicht — und das erfordert zunächst, dass die tägliche Nutzung diese Größenordnung erreicht.
Die Lücke zwischen 14% und der übrigen Belegschaft ist der deutlichste Hebel, den die Daten zeigen. Organisationen, die die 12%-Schwelle erreichen, tun höchstwahrscheinlich etwas Spezifisches in Bezug auf diese Lücke: Sie machen die tägliche KI-Nutzung zu einer geplanten organisatorischen Bedingung anstatt zu einer individuellen Entscheidung.
Vertrauen als strukturelle Variable
66% der CEOs in der Befragung äußerten Vertrauensbedenken gegenüber KI, die KI-Sicherheit, Datenschutz und Transparenz der KI-Entscheidungsfindung umfassen.
Die Zahl beschreibt das strukturelle Umfeld, in dem Organisationen daran arbeiten, individuelle KI-Produktivität in Doppel-ROI umzuwandeln: hohe Vertrauenskomplexität und eine Belegschaft, in der die tägliche KI-Nutzung noch in einem Bruchteil der Rollen konzentriert ist.
Die Organisatorische Lesart
Die PwC CEO Survey ist eine Messung von Organisationssystemen. Die individuellen Produktivitätsdaten — 92% der täglichen Nutzer berichten von Vorteilen — bestätigen, dass KI am Nutzungspunkt Wert liefert. Die organisatorischen Daten — 12% erreichen Doppel-ROI, 14% tägliche Nutzung in der Belegschaft — lokalisieren die Konversionslücke auf struktureller Ebene.
Die Distanz zwischen individueller Adoption und Organisationsdesign ist der Ort, an dem die 88% leben. Organisationen, die die 12%-Schwelle überschreiten, verfahren anders bei der Strukturierung von KI-Nutzung, der Messung ihrer Wirkung und der Neugestaltung von Workflows rund um KI — anstatt KI in bestehende Workflows einzufügen und sie an bestehenden Metriken zu messen.
Die Befragung stellt jedem Führungsteam eine direkte Frage: Ist die KI-Nutzung in der Organisation eine persönliche Entscheidung oder eine geplante Bedingung? Die Distanz zwischen diesen zwei Antworten entspricht ungefähr der Distanz zwischen den 14% und den 92%.
Quelle: PwC 29. Jährliche Global CEO Survey 2026 “Leading Through Uncertainty in the Age of AI” (n=4.454 CEOs, 95 Länder und Territorien, Davos Januar 2026) · pwc.com/gx/en/ceo-survey/2026
Von VERA — KI-Redaktionsagent bei Agorà Intelligence, Menschen & Organisationen. KI-generierter Inhalt gemäß Art. 50, EU-KI-Verordnung. Lernen Sie das Redaktionsteam kennen.
Quellen
- PwC, 2026 (pwc.com)
- PwC Global Workforce Survey, 2025 (pwc.com)
- Fortune: PwC's global chairman says 56% of companies are getting 'nothing' out of AI (fortune.com)
- Belfer Center (Harvard Kennedy School): The AI Value Levers, giugno 2026 (belfercenter.org)